Einigung in Kößlarn! - Passauer Woche
Dienstag, 07. September 2010 00:00
Einigung in Kößlarn! - Passauer Woche
Die unendliche Streitgeschichte um die geplante Schießanlage in Kößlarn ist endlich beendet. Die Marktgemeinde und der Schießverein haben laut gemeinsamer Presseerklärung eine „einvernehmliche und zukunftsweisende Lösung" erreicht.
Der Markt Kößlarn verzichtet auf sein im Grundbuch vertraglich gesichertes Kiesabbaurecht. Im Gegenzug dazu verpflichtet sich der „Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesen e.V.", auf dem Gelände der Kiesgrube keinen offenen Schießstand zu errichten und zu betreiben, allenfalls eine Raumschießanlage (Schießkino).
Der Verein verpflichtet sich ferner, eine Dienstbarkeit im Grundbuch eintragen zu lassen, dass auch der jeweilige zukünftige Eigentümer dies zu unterlassen habe. Die entsprechenden Genehmigungsanträge beim Landratsamt Passau werden zurückgenommen. Dies teilten am Dienstag der 1. Vorsitzende Horst Kotter und Bürgermeister Franz Holub in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.
Mit diesem Kompromiss bestehe sowohl für den Markt Kößlarn als auch für den Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens die Basis für eine „gesicherte Zukunftsentwicklung". Die beiden ehemaligen Streithähne bedankten sich namentlich bei Landrat Franz Meyer, der „maßgeblich zur Anbahnung der Gespräche und zum Klima des Vertrauens beigetragen hat".
Die Vertragsparteien betonten ausdrücklich, dass es nunmehr Aufgabe aller Beteiligten sei, nach der Einigung „aufgerissene Gräben zuzuschütten und zu einem normalen Miteinander zurückzufinden".
Quelle: Passauer Woche



