Aktuell / Presse
Einigung Schießanlage Kößlarn
Donnerstag, 09. September 2010 00:00
Jahrelanger Streit beigelegt
Im Markt Kößlarn ist es ruhig. Nichts deutet mehr auf den knapp sechs Jahre dauernden Streit um die Errichtung einer Wurftaubenschießanlage hin.
Weiterlesen: Einigung Schießanlage Kößlarn (TRP1)Schießanlage: MdL Hallitzky gratuliert Kößlarn
Donnerstag, 09. September 2010 00:00
Kößlarn. Das Thema Schießanlage in Kößlarn ist vom Tisch. Der Markt und der „Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens“ haben sich in einem Kompromiss darauf geeinigt, dass das Vorhaben nicht umgesetzt wird. Diese Nachricht hat auch Grünen-MdL Eike Hallitzky, der die Kößlarner stets im Kampf gegen die Schießanlage unterstützt hat, mit Freude aufgenommen.
In einer Presse-Erklärung schreibt er: „Es ist ein Tag zum Feiern. Die Vereinbarung zwischen Kößlarn und dem ’Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens‘ ist ein riesengroßer Erfolg für die Marktgemeinde und die Kößlarner Bürgerinitiative unter der Führung von Karl-Heinz Stöver. Der von fast allen Bürgerinnen und Bürgern Kößlarns getragene jahrelange Einsatz um die Zukunft der Gemeinde hat sich damit ausgezahlt.“ Er gratuliere allen Beteiligten, dass sie sich zu dieser Vereinbarung durchringen konnten. Damit bleibe Kößlarn ein nervtötender Lärmteppich erspart, der dem Ort seinen großen Charme genommen hätte.
Kritisch blickt der Landtagsabgeordnete auf die lange Zeit zurück, die bis zur Entscheidung verstrichen ist: „Bedauerlich bleibt natürlich, dass wir so lange auf diese Lösung warten mussten, denn das lange Ringen um eine Lösung kostete nicht nur Nerven, sondern es wurde auch viel Geld auf beiden Seiten verbrannt.“ - red
Quelle: Passauer Neue Presse
Schießanlage: Jäger ziehen den Bauantrag zurück, Passauer Neue Presse
Mittwoch, 08. September 2010 00:00
Umstrittenes Vorhaben wird nicht realisiert - Marktgemeinde Kößlarn und Jäger schließen Kompromiss - Verein denkt über Verkauf des Areals nach
Von Markus Gerauer
Kößlarn. Sieben Jahre lang wurde gestritten. Jetzt steht fest: Es wird keine offene Schießanlage in Kößlarn geben. Die Marktgemeinde und der „Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens“ haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Details regelt ein Vertrag. Die Jäger haben ihre Genehmigungsanträge beim Landratsamt zurückgenommen und erwägen einen Verkauf des Areals an einen Investor.
Es schien eine unendliche Geschichte zur werden, der Bau einer Schießanlage in der ehemaligen Grüngutanlage in Kößlarn. Im November 2002 wurde erstmals über das Projekt gesprochen. Im Mai 2006 reichte der „Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens“, der sich aus den Jäger-Kreisgruppen Griesbach, Passau und Vilshofen gegründet hatte, beim Landratsamt den Bauantrag ein.
Bürgerbewegung Kößlarn verhindert Schießanlage
Dienstag, 07. September 2010 00:00
Passau/ Kößlarn - Ein Fall aus Niederbayern, der allen Bürgerinitiativen Mut macht: Den Kampf gegen eine geplante Schießanlage hat die Marktgemeinde Kößlarn gegen die Lobby aus Jägerschaft und CSU gewonnen, weil eine Bürgerbewegung von mehr als 2000 Menschen (www.keine-schiessanlage.de) über fünf Jahre lang hartnäckig und lästig blieb.
Weiterlesen: Bürgerbewegung Kößlarn verhindert Schießanlage (MedienDENK)Einigung in Kößlarn! - Passauer Woche
Dienstag, 07. September 2010 00:00
Einigung in Kößlarn! - Passauer Woche
Die unendliche Streitgeschichte um die geplante Schießanlage in Kößlarn ist endlich beendet. Die Marktgemeinde und der Schießverein haben laut gemeinsamer Presseerklärung eine „einvernehmliche und zukunftsweisende Lösung" erreicht.
Der Markt Kößlarn verzichtet auf sein im Grundbuch vertraglich gesichertes Kiesabbaurecht. Im Gegenzug dazu verpflichtet sich der „Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesen e.V.", auf dem Gelände der Kiesgrube keinen offenen Schießstand zu errichten und zu betreiben, allenfalls eine Raumschießanlage (Schießkino).
Der Verein verpflichtet sich ferner, eine Dienstbarkeit im Grundbuch eintragen zu lassen, dass auch der jeweilige zukünftige Eigentümer dies zu unterlassen habe. Die entsprechenden Genehmigungsanträge beim Landratsamt Passau werden zurückgenommen. Dies teilten am Dienstag der 1. Vorsitzende Horst Kotter und Bürgermeister Franz Holub in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.
Mit diesem Kompromiss bestehe sowohl für den Markt Kößlarn als auch für den Verein zur Förderung des jagdlichen Schießwesens die Basis für eine „gesicherte Zukunftsentwicklung". Die beiden ehemaligen Streithähne bedankten sich namentlich bei Landrat Franz Meyer, der „maßgeblich zur Anbahnung der Gespräche und zum Klima des Vertrauens beigetragen hat".
Die Vertragsparteien betonten ausdrücklich, dass es nunmehr Aufgabe aller Beteiligten sei, nach der Einigung „aufgerissene Gräben zuzuschütten und zu einem normalen Miteinander zurückzufinden".
Quelle: Passauer Woche
Schießanlage Kößlarn: einvernehmliche Lösung gefunden
Dienstag, 07. September 2010 00:00
Im jahrelangen Ringen um die Schießanlage Kößlarn haben sich beide jetzt auf eine gemeinsame Lösung verständigt.
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